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d.silva

»You don’t enter the garden of paradise with your feet, but with your heart.«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

The Mysterious Garden

8 juillet 1793

Nach einer langen Wanderung verbrachte ich den Nachmittag mit dem Mönch Immanuel im Garten des imposanten Klosters auf der Île Saint-Honorat. Wie so oft entwickelte sich ein intensiver Diskurs über das Göttliche – und Sophie. Mit Immanuel kann ich offen sprechen, er ist ein belesener und weiser Mann. Sein graues, lichtes Haar steht im krassen Widerspruch zu dem jugendlichen Blitzen seiner Augen, die sämtliche alte Schriften aus der Bibliothek des Klosters verschlungen zu haben scheinen. Geschützt von den Steinmauern, die den liebevoll gepflegten Garten umsäumen, muss ich nicht fürchten, dass meine Fragen über Gott und die Schöpfung als Ketzertum gescholten werden. Immanuel ist ein neugieriger Geist und durchaus offen. Auch für das Okkulte. Er ist ein Suchender wie ich.

Wir saßen unter einem jahrhundertealten Olivenbaum, der uns vor der gleißenden Sonne schützte und willkommenen Schatten spendete. Eine sanfte, warme Brise trug den Duft saftiger, reifer Früchte und harzigen Holzes in meine Nase. Auf dem Tisch stand ein Krug, aus dem das intensive, pfeffrig-würzige Aroma des Kräuterweins strömte, für den das Kloster weithin bekannt war. Zwar war das Kloster nicht mehr im Besitz der Kirche, doch Immanuel hegte den Kräutergarten mit großer Leidenschaft aufgrund der mannigfaltigen Heilkräfte, die diesen Pflanzen innewohnt.   

Süß und würzig zugleich. Das wäre das Parfum, das ich meinem Freund widmen würde.

» Without rain and stars nothing grows, learn to embrace the storms of your life. «

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Nights of Rain and Stars

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Die Eindrücke der letzten Nacht quälten mich den ganzen Tag. Heimlich habe ich mich spätabends zu Deinem Haus geschlichen. Schon von weitem erblickte ich ein seltsam flackerndes Licht, das durch Deine Fenster schien. Ich schlich mich an die Mauer heran und blickte hinein. Was ich sah, verschlägt mir immer noch den Atem.

Grasse, 19 septembre 1781

La nuit de la révélation

Durch eine geöffnete Bodenluke erblickte ich Dich. Mit beiden Beinen, an deren Ende spitz zulaufende Hufe anstelle von Füßen waren, standst Du tief im Morast. In Deinen Augen loderte ein Höllenfeuer. Die Narbe an Deiner Wange hatte sich in ein gefräßiges Maul verwandelt, durch das spitze Zähne fletschten. Deine Zunge und Lippen waren ebenso pechschwarz wie die Flügel, die Dich im Raum schweben lassen. Du sprachst Worte in einer Sprache, die ich
nicht verstand. Sie klangen wie Formeln eines düsteren Zaubers. WER BIST DU, SOPHIE? Du hast mir einen Blutpakt abgerungen. Aber höre meinen Schwur: In fremder Zeit wird selbst der Tod besiegt. Ich werde Dich besiegen, was immer Du auch bist.

» The sight of stars leaves me with the feeling to reach for the stars and change the world. «

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Nights in white Satin

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Von wirren Träumen aus einem tiefen Schlaf geweckt, stand ich vor Deinem Bett und betrachtete Dich. Ich hörte Dich leise atmen. Deine Augen waren geschlossen. Zart und unschuldig lagst Du engelsgleich in dem Bett, das wenige Stunden zuvor Schauplatz hemmungslos entfesselter Leidenschaft war. Du hast mich mit Haut und Haar verschlungen, sogar von meinem Blut getrunken

Grasse, 3 septembre 1793

Pacte de Sang

Von wirren Träumen aus einem tiefen Schlaf geweckt, stand ich vor Deinem Bett und betrachtete Dich. Ich hörte Dich leise atmen. Deine Augen waren geschlossen. Zart und unschuldig lagst Du engelsgleich in dem Bett, das wenige Stunden zuvor Schauplatz hemmungslos entfesselter Leidenschaft war. Du hast mich mit Haut und Haar verschlungen, sogar von meinem Blut getrunken.

Jetzt sei ich Dir verfallen, hast Du mit sanfter Stimme in mein Ohr gehaucht. Ich sollte Dir mein Wort geben, denn mein Leben hinge daran – und mein Sterben. Eine innere Stimme sagt mir, dass dies nicht nur Worte waren. Ich fühle mich wie eine Fliege, die sich im Spinnennetz eines dunklen Zaubers verfangen hat. Wer bist Du, Sophie?

»Worlds of adventures, sweet seduction. Be whoever you want to be!«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Fairground Temptations

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Der Jahrmarkt ist in der Stadt! Kinder reiten fröhlich johlend auf bunten Karussellpferden. Vor ihren Augen öffnen sich faszinierende imaginäre Abenteuerwelten, die denen sie die unglaublichsten Heldentaten vollbringen. Auch Dein Geist ist von ungezwungener kindlicher Fröhlichkeit erfüllt.

Der unwiderstehlich Duft von frischen Früchten, die mit edlem Likör beträufelt wurden, zieht Dich magisch an. Es ist eine Verführung, der Du einfach nicht widerstehen kannst. Süße, harzige Aromen von Patchouli, Schokolade, Ambra und Benzoe entführen Dein Herz in eine Zeit, als Deine Träume noch Flügel hatten. Du konntest in jede Rolle schlüpfen. Kein Abenteuer schien zu groß. Träume ruhig weiter. Ein samtiges Fundament aus Amber, Moschus und sinnlicher Vanille umhüllt Dich mit einem unsichtbaren magischen Vlies, das Dir Schutz bietet.

Hier bist Du sicher. Hier kannst Du sein.

Grasse, 3 septembre 1793

Au champ de foire

Musikanten, Gaukler, Akrobaten, Seiltänzer und Puppenspieler waren heute zu Gast in Grasse. Fröhlichkeit, Mummenschanz und Musik prägten den Tag. Die Stimmung hätte ausgelassener nicht sein können. Das filigrane Spiel des Puppentheaters ließ die Kinder derart vor Freude jauchzen, dass Tränen an ihren roten Bäckchen entlangkullerten. Sie erlebten die kühnsten Abenteuer in fernen Ländern, die ihrer Fantasie entsprangen. Selbst der ärmste Bauernjunge konnte Graf sein, Töchter von einfachen Stallburschen verwandelten sich in holde Edelfrauen. Auch Sophies Augen strahlten vor Glück. Immer wieder hielt sie sich eine Hand vor den Mund, weil sie aufschreckte oder staunte. Denn die Lebendigkeit dieses Ortes übte eine Faszination auf sie aus und weckte in jedem den Wunsch, so zu sein wie man im tiefen inneren seines Herzens gerne wäre.

Am liebsten würde ich Sophies durch und durch guten Geist in einen kostbaren Flacon füllen, um das Böse in der Welt zu vernichten.

»Surrounded by the quiet of a majestic forest. Be one with the present.«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Enchanted Wilderness

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Du folgst dem betörenden Duft von Rosen und kostbarem Agarholz tief in einen prächtigen Wald hinein. Majestätische Bäume umgeben Dich. Du blickst nach oben zu den Kronen, die den Himmel zu küssen scheinen, und siehst das wärmende Licht der Sonne, das sich seinen Weg wie ein kunstvoll gestalteter Briséfächers durch die Blätter bahnt.

Edles Kaschmir- und Zedernholz, intensiv durchtränkt mit sinnlicher Vanille und süßem Honig, dringen bis in die Tiefe Deines Herzens vor. Du hast Dich der Natur in all ihrer Pracht schon lange nicht mehr so nah gefühlt. Wie die Bäume um Dich herum bist auch Du fest mit der Erde verwurzelt. Das wohlig-samtige Fundament aus Sandelholz, Ambra und Moschus vertieft dieses Gefühl der Verbundenheit.

Endlich hast Du das Refugium für Deine kostbarsten Erinnerungen gefunden, nach dem Du so lange gesucht hattest.

Grasse, 28 août 1793

J’en ai marre!

Ich liebe den Herbst. Es ist die Zeit, zu der die Kraft der Schöpfung allgegenwärtig ist. In der Pracht der Farben des Laubes. In der Opulenz der reifen Aromen der Natur. Man muss das Göttliche nicht suchen. Es ist überall. In uns und um uns herum. Dies wurde mir wieder bewusst, als ich durch die Wälder in der Umgebung streifte. Wurzeln, die das Dunkle aus der Erde tragen, feuchtes Moos, knorriges Geäst und süßer Honig strömten in meine Nase und lieferten sich einen Wettstreit um meine Aufmerksamkeit – was für eine überwältigende Symphonie.

Plötzlich durchfuhr mich ein irritierender Schauer. Leise bewegten sich die Blätter im Geäst. Ich hörte ein Rascheln und wusste nicht aus welcher Richtung es kam. Auf einmal entdeckte ich hinter mir einen Hirsch mit ei- ner majestätischen Geweihkrone. Ich traute meinen Augen nicht. Seine eleganten Bewegungen verfolgte ich mit einer Intensität, wie ich sie nie zuvor in meinem Leben verspürt hatte. Als er mich bemerkte erstarrte er. Wir schauten uns beide an und musterten uns, ich wollte dem Hirsch näherkommen, denn so ein prächtiges Tier kam mir noch die unter die Augen. Langsam bewegte ich mich auf ihn zu, doch der Hirsch erschrak und sprang mit einem abrupten Satz weg und verschwand in der Dunkelheit des Waldes.

»Revisit your carefree childhood days. Open the past form your treasure chest.«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Lost in Euphoria

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Du wandelst durch einen verwachsenen Obstgarten. Bedächtig bahnst Du Dir Deinen Weg durch alte, knorrige Bäume, wild wuchernde Sträucher und Blumen. Der intensive Duft saftiger, reifer Birnen und Zitronen mit einer dezenter Pfeffernote weckt unbeschwerte Kindheitserinnerungen. Dein Herz durchflutet das floral-fruchtige Aromenspiel von schwarzer Johannisbeere, Himbeeren, zartem Jasmin und türkischer Rose. Es ist diese zarte Leidenschaft für das Neue, das Aufregende, was in jungen Jahren in Dir steckte. Du fragst Dich, wie viel von diesem zauberhaften, neugierigen Kind heute noch in Dir steckt. »Eine Menge«, flüstert Dir das samtige Fundament aus Patchouli und weißem Moschus zu.

Du hast Deine kindliche Euphorie wiederentdeckt. Ist das nicht großartig? Pflücke diesen Moment und bewahre ihn auf in Deiner persönlichen Schatzkiste der Erinnerungen.

Paris, 14 novembre 1791

Fin de l’été

Was ist das nur für ein Zauber im Garten von Monsieur Duprès, der mich bei jedem Besuch zurück in die Kindheit versetzt? Seit seinem Tod vor drei Jahren hat sich niemand mehr um den Garten gekümmert. Überall auf dem Boden verstreut liegt überreifes, intensiv riechendes Obst, das von den Ästen gefallen ist. Sträucher und Blumen wuchern wild in alle Richtungen. Wenn ich hier die Augen schließe und die saftigen Aromen in meine Nase stürmen, bin ich ein kleines Kind, das auf dem Schoß der geliebten Großmutter sitzt und gebannt ihren Geschichten lauscht. Dann erkenne ich, dass dieses neugierige, verspielte Kind immer noch ein Teil des Mannes ist, zu dem ich gereift bin. Was ist nur aus seinen Träumen geworden?

»Time loses its contours. You feel infinity. Thoughts from days long forgotten come to life.«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Requiem of Lost Memories

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Wie bei einem sommerlichen Strandspaziergang an der Côte d’Azur mischt sich eine frische Meeresbrise unter fruchtige Zitrusnoten von Bergamotte und Bitterorange.

Du blickst zum fernen Horizont. Dort, wo sich der Himmel und die Erde zärtlich küssen, segeln Schiffe auf ihre Ziele in nah und fern zu. Die Zeit verliert ihre Konturen, Du spürst die Unendlichkeit. Erinnerungen, die längst in Vergessenheit geraten waren, werden wach.

Ein fein ausgewogenes Aromenspiel von Neroli und Maiglöckchen erwärmt Dein Herz, intensiv belebt durch schwarzen Pfeffer mit einem markanten Hauch von Elemi. Ein maskulines Fundament aus Moschus sowie den edlen Hölzern der Zeder und des Sandelbaums trägt diese einzigartige Duftsymphonie, die sich nun in ihrer vollen Komplexität und Schönheit zu der charismatischen Aura eines wahren Gentlemans entfaltet – kultiviert, elegant, stilsicher.

Paris, 4 août 1792

Le temps perd sa forme

Die Tage mit Sophie in Antibes vergehen wie im Flug. Dieser Ort ist bezaubernd, seine wechselvolle Geschichte ist allgegenwärtig. Während Sophie Zeit mit ihrer Familie verbringt, genieße ich meine ausgedehnten Ausflüge zum Hafen und ans Meer. Immer wieder weckt der Blick auf den fernen Horizont tiefe Sehnsüchte in mir. Dort, wo sich Himmel und Erde zärtlich zu küssen scheinen, segeln Schiffe auf ihre Ziele in nah und fern zu. Ihre Fracht verströmt wunderbare würzige Aromen, die sich mit der salzigen Meeresbrise und frischen Fruchtnoten zu einem Bouquet vermählen, das mich verzaubert. Duftet so die Unendlichkeit? Ich verliere sämtliches Gefühl für Zeit. Gestern, heute und morgen verweben sich zu einem bizarren Flechtwerk aus Raum und Zeit, in dem ich mich sicher und geborgen fühle wie in einem warmen Mutterbauch. In mir steigen wohlige Erinnerungen hoch, die längst in Vergessenheit geraten waren. Ach, ließe sich doch dieser Duft einfangen, damit ich ihn mit der Welt teilen kann.

»Promising awakening. The veil of mist lifts and the day caresses you tenderly.«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Walk into the Sunrise

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Der erste Hahnenschrei hat Dich geweckt. Mit einem sanften Lächeln steigst Du aus dem Bett, wirfst Dir einen seidenen Morgenmantel über und trittst vor die Haustür. Der Anblick, der sich Dir bietet, ist atemberaubend. Am fernen Horizont scheint die Sonne langsam aus dem Meer emporzusteigen. Sie wirft einen wärmenden Schleier auf die Erde, der mit jeder Minute näher an Dich heranrückt, bis er auch Dich zärtlich umarmt. Ein neuer Tag beginnt.

Unter dezent gepfefferte Zitrusnoten mischt sich der honigsüße Duft von Neroli und belebt Deine Sinne. Dein Kopf ist frei. Was gestern war, liegt nun endgültig hinter Dir. Die Frische der Pfefferminze und würzige Kräuteraromen erfüllen Dein Herz mit Tatendrang. Kein Unterfangen erscheint zu kühn. Das wärmende Fundament aus grauem Amber schenkt Dir die Kraft für neue Herausforderungen. Heute ist der beste Tag, um etwas Neues zu wagen. Trau Dich!

Grasse, 17 juillet 1794

Promenade matinale

Kurz nach dem ersten Hahnenschrei hatte ich mich auf die Terrasse des prächtigen Anwesens hoch in den Hügeln begeben. Ich genoss den weiten Blick auf die malerische Landschaft vor mir und war voller Dankbarkeit, den bestialischen Gestank und die Barbarei von Paris hinter mir gelassen zu haben. Am fernen Horizont stieg die kraftvoll leuchtende Sonne langsam in den blauen Himmel empor. Ihr wärmender Schleier kroch langsam den Hang hinauf, bis er mich zärtlich umarmte. Eine Brise trug eine belebende Komposition aus frischen Früchten, zarten Blumen und herben Kräutern aus dem kunstvoll angelegten Labyrinthgarten zu mir. Plötzlich war ich erfüllt von einer unbändigen Zuversicht. Kein Wagnis schien zu kühn.

Ich bin ein glücklicher Mensch. Hier kann ich aufblühen. Und doch plagt mich diese unerfüllte Sehnsucht, die wunderbaren Düfte um mich herum so einzufangen, dass ein jeder die Magie der Schöpfung so intensiv erleben kann wie ich.

»A stroll over a spring meadow unfolds your sensuality.«

By Schatzkiste der Erinnerungen
Bonjour!

Seven Days in Spring

Ich bin Jean Poivre. Begleite mich bei einem inspirierenden Spaziergang durch mein geheimes Duftatelier.

Es ist ein wunderbarer, warmer Frühlingstag. Du bist überglücklich, dass Du heute endlich wieder einmal etwas Luftiges aus dem Kleiderschrank holen kannst. Vielleicht ein schickes Kleid mit fröhlichem Blumendekor?

Mit beschwingtem Schritt und einem Lächeln spazierst Du über eine Wiese. Überall sprießen die ersten Blumen. Es duftet wunderbar nach exotischen Früchten mit einer Spur von Zitrus. Fröhliche Gedanken kreisen in Deinem Kopf. Planst Du vielleicht schon den Sommerurlaub? Dein Herz ist erfüllt von einem prächtigen Blumenbouquet: Jasmin, Rose, Tuberose, Ylang-Ylang und Veilchen wetteifern um Deine Gunst. Lass mich Dein Liebling sein… Nein, mich… Aber es ist das fein abgewogene Zusammenspiel aller, das Dich so glücklich stimmt.

Kostbare Bourbon-Vanille, samtige Ambra-Akkorde und weißer Moschus steigen aus dem Fundament empor, um Deine Sinne zu erwärmen. Edle Hölzer wie das des Sandelbaums vollenden das Bouquet. Du genießt es unabhängig, frei, modern und anspruchsvoll zu sein.

Paris, 19 août 1792

Réveil du Printemps

Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas so Schönes wie den Frühling in der Provence gesehen zu haben. Die Luft ist von einer absoluten Reinheit, die sanft von den Noten frischer Gräser und zarter Blüten durchtränkt wird. Mit Sophie an meiner Seite spaziere ich über die prächtig blühenden Wiesen. Sie trägt ein neues Kleid mit einem fröhlich bunten Blumenmuster, das ihre Mutter für sie genäht hat. Mein Blick fixierte sich auf sie. Sie lächelt, wirft die Arme nach oben und dreht fröhliche Pirouetten auf dem saftigen Grün der Wiesen. Immer wieder ertappe ich mich bei frivolen Gedanken, wenn ihr zarter, nicht ganz so unschuldige Duft in meine Nase strömt. Wie schön wäre es, diesen Moment einzufangen und für immer zu konservieren. Warum nur kann die Zeit nicht einfach stehenbleiben?